Haubenofen für das Hochvakuumhartlöten

Viele elektronische Komponenten, beispielsweise Bauteile die in Satelliten oder Flugzeugen zum Einsatz kommen, müssen im Vakuum oder bei hohen Temperaturen voll einsatzfähig sein. Zur Herstellung dieser Bauteile müssen verschieden Materialien miteinander verbunden werden. Dies können Metall-Metall Verbindungen oder Isolator-Metall Verbindungen sein. Letztere sind noch aufwendiger bei der Herstellung. Die Verbindung muss haltbar, temperaturresistent und für den Einsatz im Vakuum geeignet sein, was den Einsatz von Flussmitteln ausschließt. Im Vakuum und bei hohen Temperaturen würde Flussmittel das Bauteil schädigen. Aufgrund seines hohen Dampfdrucks, würde das Flussmittel, das Säure und Salze enthält, ausgasen. Die spätere Kondensation auf einem Isolator kann zu Kriechströmen führen. Der so entstandene Kurzschluss würde das wertvolle elektronische Bauteil zerstören.




Die Lösung ist das Hochvakuumhartlöten in Carbolite Gero’s HBO, einem komplett metallischen Haubenofen, mit Strahlblechen und Heizern aus Wolfram oder Molybdän. Das Nutzvolumen beträgt 10, 25 oder 60 l. Abhängig von dem eingesetzten Lot, beträgt die maximale Temperatur bis zu 1300°C bei bester Temperaturhomogenität und Stabilität. Die automatisch verfahrbare Haube erleichtert das Be- und Entladen, ermöglicht ein einfaches Platzieren von Probenthermoelementen und entkoppelt Vibrationen, die die Proben schädigen könnten. Ein Turbomolekularpumpstand ist standardmäßig adaptiert. Auf Nachfrage ist eine Option für das Ultrahochvakuum (UHV, <10-7 mbar) erhältlich.

Zurück zur Übersicht